Ministerpräsident Bouffier gratuliert Kasseckert zur Zukunftswerkstatt

Kasseckert: „Junge Menschen sind engagiert und zu begeistern“

Projekt: Hessen morgen
Projekt: Hessen morgen
„Es ist ein einzigartiges Projekt, das ich noch nie in einem Wahlkampf erlebt habe. Und ich habe schon viele Wahlkämpfe erlebt“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier bei der Übergabe des Zukunftsprogramms „Hessen morgen – Deine Zukunft & Dein Projekt“.
Das Projekt ist damit am Ziel angekommen. Der CDU Landtagskandidat Heiko Kasseckert arbeitete mit insgesamt 32 jungen Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren an einem Zukunftsprogramm aus der Sicht eben dieser Altersgruppe.

„Wir wollen damit junge Menschen zum Mitmachen und Einmischen motivieren, weil sich rund 70 % dieser Altersklasse nicht oder nur sehr wenig mit Politik beschäftigen, was sich auch in der niedrigen Wahlbeteiligung ausdrückt“, begründet Kasseckert seine Überlegungen. Auf der Basis sozialer Netzwerke wurde so ein Projekt angeboten, das 32 jungen Leuten die Chance zur Teilnahme an einer Zukunftswerkstatt mit drei Workshops eröffnete. Die beiden letzten, das war der besondere Reiz, fanden am vergangenen Wochenende in Rom statt. Heiko Kasseckert dankte allen Beteiligten, besonders dem Unternehmer Karl Wolf, der das Projekt erst finanziell ermöglicht hatte. Dieser war von dem Verlauf und den vorgelegten Ergebnissen ebenso begeistert wie Bouffier. „Ich möchte mit dem Projekt einen Impuls an junge Leute geben, sich zu beteiligen und mitzumischen", sagte der Unternehmer. Und Bouffier ergänzte, dass nur so die innovativen Gedanken und Potentiale der jüngeren Generationen genutzt werden können.
 
„Das Projekt war genial. Beide Daumen hoch“, äußerte ein Teilnehmer am Ende des Projekt-Wochenendes. Nachdem im ersten Workshop die Wahl auf die fünf Kernthemen Bildung, Wirtschaft, Demografie, Energie und Umwelt sowie Digitalisierung von den Teilnehmern selbst festgelegt wurden, wurden am zweiten Workshoptag in Kleingruppen weitere Thesen für diese Bereiche erarbeitet. Am letzten Tag folgte dann die Zusammenfassung im Plenum. Bei der Übergabe des Papieres berichtete ein Projektteilnehmer, dass es für viele eine neue Erfahrung war, um Kompromisse zu ringen, seinen Gegenüber zu verstehen oder bei Abstimmungen auch andere Mehrheiten akzeptieren zu müssen. „Aber nur so wächst das Verständnis für Politik, und das war unser Ziel“, ergänzte Heiko Kasseckert.
 
Die inhaltlichen Diskussionen der zum größten Teil nicht parteipolitisch engagierten Teilnehmer vierliefen spannend. So konnte beispielsweise weder eine Mehrheit für das Schulsystem nach G8 noch nach G9 gefunden werden. Für beides wurden interessante Argumente vorgetragen. Die Wahlfreiheit wird zwar begrüßt, aber noch wichtiger ist den jungen Menschen die Kontinuität des Systems. „Die ständigen Diskussionen und Änderungen sind nervend", so ein Teilnehmer, "und wir Hessen sind nicht dümmer als andere.“ Man wünsche sich von der Politik aber einfach Verlässlichkeit über längere Zeiten hinweg. Auch zum Thema Demografie und der Einstellung der Deutschen zu Kindern wurde engagiert diskutiert. „Wir brauchen hier eine bessere Stimmung pro Kind, das nicht als Belastung empfunden werden darf.“ Den Ausbau der Betreuungsangebote, so auch die Nachmittagsangebote für Schüler, sehen die Mehrzahl für die Zukunft als eine wichtige Maßnahme an.
 
Am Ende einigte sich die Gruppe auf ihr Zukunftsprogramm, das was ihnen für ihre Zukunft in Hessen wichtig erscheint. Ein Ausschnitt freilich, aber eine wichtige Erfahrung auf dem Weg, Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen. Denn eines bleibt: „Wer gehört werden will, muss reden“, sagte Heiko Kasseckert zum Schluss der Veranstaltung. Neben den arbeitsreichen Workshops fand sich aber auch noch etwas Zeit, die Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt zu bestaunen. „Es war ein tolles Projekt, und ich war begeistert davon, wie stark sich junge Leute einbringen, wenn man ihnen Möglichkeiten dazu gibt“, war Kasseckerts Resümee. Es waren Leute dabei, die mit Politik noch nie in Berührung gekommen sind. Entsprechend unterschiedlich waren die Erwartungen, bis hin zur Sorge, vielleicht gar nicht mitreden zu können. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. Die Ergebnisse will Kasseckert in seine Arbeit im Landtag einfließen lassen und den Kontakt mit der Gruppe halten, auch über den 22. September hinaus. Ein Bericht über das Projekt und das Zukunftsprogramm sind auf der Homepage unter www.heiko-kasseckert.de abrufbar.
 
 



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