Kasseckert kämpft für Impfung der Feuerwehrleute

Bild von DoroT Schenk auf Pixabay
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Der CDU-Landtagsabgeordnete Heiko Kasseckert setzt sich für die Impfung der Feuerwehreinsatzkräfte ein. Es könne nicht angehen, dass diejenigen, die anderen Menschen zur Hilfe eilen, schutzlos vor dem Corona-Virus sind. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sind schon durch mehrere Personen im Fahrzeug wie auch an den Einsatzstellen nicht ausreichend geschützt. Für sie müsse der gleiche Maßstab gelten wie für die übrigen Rettungskräfte, die richtigerweise schon geimpft sind. Dazu zählen auch die Einsatzkräfte der Polizei.

Kasseckert bezeichnete es als grundsätzlich richtig, dass die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Reihenfolge der Priorisierung vorgenommen hat und in Deutschland die am meisten gefährdeten Personen zuerst geimpft wurden, insbesondere zu der Zeit, in der die höchsten Ansteckungen und Todesfälle bei älteren Menschen und in Pflegeeinrichtungen verzeichnet wurden und ein Mangel an Impfstoff bestand. Inzwischen konnte ein großer Personenkreis der über-70jährigen Menschen und sonstigen Risikogruppen geimpft werden, und auch der Impfstoff steht in größeren Mengen zur Verfügung. „Das rechtfertigt aus meiner Sicht, so Kasseckert, dass wir zusätzliche Gruppen in Abweichung der Empfehlung der Ständigen Impfkommission in die Impfkampagne einbeziehen. Der Hanauer Landtagsabgeordnete hatte sich bereits intensiv für die Impfung der Lehrkräfte eingesetzt, was erfreulicherweise vor Ostern beschlossen wurde. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Mengen an Impfstoff, die weiter anwachsen werden, ist eine Abwägung zwischen Zeitverzug und Nutzen für einzelne gesellschaftliche Gruppen und insbesondere dem Schutz derer, die sich für andere Menschen einsetzen, geboten. Das Vorziehen der Feuerwehrrettungskräfte sei keine unberechtigte Bevorzugung. Diese Forderung hat Kasseckert wiederholt in Wiesbaden erhoben und hofft, dass es bald zu einer Entscheidung pro Feuerwehr oder mindestens zur Öffnung der 3. Priorisierungsgruppe kommt. „Es geht in diesem Falle um Gleichbehandlung und um Anerkennung ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft. Wir dürfen dies nicht nur in Sonntagsreden begrüßen und hervorheben, sondern müssen auch liefern, wenn es an der Zeit ist.“ Dieser Zeitpunkt ist in seinen Augen jetzt gekommen.

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