Deutschland-Takt: Leikert, Kasseckert und Schad kämpfen für bessere Anbindung des Hanauer Bahnhofs

Bundes- und Landtagsabgeordnete schreiben an Verkehrsminister und Bahn: Mit dem „Deutschland-Takt“ soll das Reisen mit der Bahn schneller werden. Nah- und Fernverkehr, Bahn und Bus sollen deutschlandweit aufeinander abgestimmt werden, damit man ohne große Wartezeiten und viele Umstiege durchs Land reisen kann. Alle 30 Minuten soll auf den Hauptachsen ein Zug fahren.

Bis zum Jahr 2030 soll der Deutschland-Takt schrittweise realisiert werden. Die Planungen laufen bereits; Ende Mai soll der dritte und finale Gutachterentwurf für den Deutschland-Takt beschlossen werden. Im Main-Kinzig-Kreis ist Hanau der einzige ICE-Haltepunkt. Vorgesehen ist derzeit, dass von den zehn Fernverkehrslinien, die durch den Hanauer Hauptbahnhof laufen, lediglich drei im Zweistundentakt in der Brüder-Grimm-Stadt Station machen sollen – zu wenig, finden die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert sowie ihre Landtagskollegen für den westlichen Main-Kinzig-Kreis, Heiko Kasseckert und Max Schad. Ausdrücklich unterstützen die CDU-Abgeordneten daher die Forderung des Main-Kinzig-Kreises, der Stadt Hanau sowie der IHK, die sich für den Halt von mehr und attraktiveren Fernverkehrslinien in Hanau einsetzen. In einem gemeinsamen Brief an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie an den Vorstand der Deutschen Bahn fordern Leikert, Kasseckert und Schad eine Überarbeitung der bisherigen Pläne. „Seit Jahren machen wir uns für den Bau der Nordmainischen S-Bahn sowie den Aus-/Neubau der Bahnstrecke Hanau – Gelnhausen/Fulda stark. Beide Projekte bringen langfristig Vorteile, aber – gerade während der Bauzeit – auch erhebliche Einschränkungen für die Menschen in der Region mit sich. Aus unserer Sicht muss es daher eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises in Zukunft von einer verbesserten Infrastruktur profitieren. Die Einführung des Deutschland-Takts kann eine große Chance für Hanau sein. Deswegen ist es notwendig, die bisherigen Pläne noch einmal einer genauen Prüfung zu unterziehen.“ Die Bundes- und Landespolitiker wollen für den Standort Hanau als attraktiven Haltepunkt kämpfen: „Nach der Taktausdünnung im Zuge der NBS München - Berlin hat Hanau jetzt eine Kompensation verdient. Die angekündigte barrierefreie Gestaltung der Bahnhöfe zwischen Hanau und Gelnhausen zeigt, dass sich gemeinsamer Einsatz – auch parteiübergreifend – lohnt“, so Leikert, Kasseckert und Schad.

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