Presse
01.11.2018, 09:41 Uhr
Positives Signal für CDU-Erneuerung
Kasseckert begrüßt Kandidatur von Friedrich Merz
Wenige Tage nach der Landtagswahl scheint Bewegung in die Bundespartei der CDU zu kommen. Der CDU-Landtagsabgeordnete, Heiko Kasseckert, bezeichnet den Verzicht von Angela Merkel auf eine erneute Kandidatur für den Vorsitz der Bundespartei als einen richtigen, aber auch sehr notwendigen, Schritt.

Gerade die Ergebnisse der hessischen Landtagswahl haben noch einmal deutlich gemacht, dass eine personelle und inhaltliche Erneuerung der CDU auf Bundesebene Not tut. Damit sei für ihn erkennbar angekommen, dass es nach den Wahlniederlagen der letzten Monate kein „weiter so“ in der Bundespartei geben könne. Die Partei müsse sich inhaltlich wie personell erneuern, fordert Kasseckert. In diesem Zusammenhang begrüßt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion die Kandidatur von Friedrich Merz. „In der Analyse werde deutlich, dass wir den konservativen und wirtschaftspolitischen Flügel der CDU lange Zeit sträflich vernachlässigt haben“, so Kasseckert. Die CDU habe damit einen wichtigen Teil ihrer DNA als bürgerliche Volkspartei zu wenig beachtet. Angela Merkel habe mit ihrem Verzicht auf den Parteivorsitz einen wichtigen Beitrag für diese Erneuerung in der Partei geleistet, wofür es Respekt zu zollen gilt, ebenso wie für die erfolgreiche Amtszeit als Parteivorsitzende und Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Allerdings habe sich die Welt in diesen fast zwei Jahrzehnten auch verändert. Massive Wählerwanderungen, wie zuletzt bei der hessischen Landtagswahl erkennbar, erfordern auch eine Reaktion und Modernisierung der Partei auf den Wurzeln und Grundlagen einer breit aufgestellten Volkspartei. „Wir dürfen nicht jedem Zeitgeist hinterherrennen“, sagt Kasseckert. Wichtig sei aber, dass die Partei wieder ein klares Profil, insbesondere in dem aus seiner Sicht vernachlässigten konservativen Flügel der Partei, entwickelt. Insofern sehe er mit einem personellen Neuanfang, den er mit der Kandidatur von Friedrich Merz verbindet, die große Chance, die Partei aus den eingetretenen Pfaden herausführen zu können. Die Union habe sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Partei der Mitte entwickelt und dabei ihre Flügel vernachlässigt. Diese müssten nun wieder aktiviert werden, wobei sich der Landtagsabgeordnete deutlich und klar vom rechten Rand hin zur AfD abgrenzt. Der angekündigte Rückzug Angela Merkels und der bevorstehende Parteitag in Hamburg verspricht diese Möglichkeit zur Erneuerung der Partei, freut sich Kasseckert.  

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