Kasseckert: Salafismus eine klare Absage erteilen

„Ängste der Bevölkerung ernst nehmen“

Die Meldungen, dass das Rhein-Main-Gebiet immer stärker zum Rückzugsraum junger Islamisten wird, beunruhigen nicht nur den CDU-Landtagskandidaten, Heiko Kasseckert. Dieser sieht in der Radikalisierung junger Muslime eine der größten Gefahren für unsere Gesellschaft, der entgegengetreten werden muss.

Er unterstützt das vom Hessischen Innenminister Boris Rhein (CDU) angekündigte konsequente Vorgehen gegen salafistische Netzwerke, deren Strukturen es zu zerschlagen gilt. „Offenbar nutzen diese radikalen Muslimen gezielt Versammlungen, um islamistisches Gedankengut zu verbreiten“.
 
„Salafismus geht uns alle an“, sagt Kasseckert. Systematisch versuchen die in Deutschland lebenden Salafisten, in deren Weltbild Menschen in gute und böse, gläubige und ungläubige eingeteilt sind, junge muslimische Migranten oder Konvertiten für ihre Sache zugewinnen. Immer mehr junge Menschen, oft Migranten der zweiten und dritten Generation, fallen auf die salafistischen Missionierungsmethoden herein. „Diese Radikalisierung bedroht unser gesellschaftliches Miteinander und macht den Menschen Angst“.
 
Kasseckert trennt dabei ausdrücklich Salafisten von den hier friedlich lebenden Ausländern. Gerade in den größeren Städten, wie Hanau, sei das Miteinander unterschiedlicher Nation und Kulturen schon sehr gut vorangekommen. Man müsse darauf achten, so der Christdemokrat, dass hier nicht alte Vorurteile gegenüber Ausländern wieder aufbrechen. Insoweit sieht er auch die ausländische Bevölkerung in der Verantwortung, sich strikt von den salafistischen Strukturen und Äußerungen zu distanzieren und solchen Bestrebungen, etwa durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten für Veranstaltungen, eine klare Absage zu erteilen. Auch im politischen Umfeld müssen sich Parteien diesen Bestrebungen gegenüber klar abgrenzen, fordert der CDU-Landtagskandidat.

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