Weitere Corona-Lockerungen: Mehr Besuche in Alten- und Pflegeheimen und doppelt so viele Kunden im Einzelhandel

Petra Müller-Klepper, Sprecherin für Pflegepolitik der hessischen CDU-Landtagsfraktion, und der wirtschaftspolitische Sprecher Heiko Kasseckert zu den von der Hessischen Landesregierung beschlossenen Corona-Lockerungen:

„Die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sind wegen ihres Alters und oftmals vorhandenen Vorerkrankungen besonders durch das Corona-Virus gefährdet. Sie gehören zu den Risikogruppen, die eines besonderen Schutzes bedürfen. Die Statistik der durch Corona verursachten Todesfälle in Hessen zeigt dies schmerzlich. Die massive Einschränkung sozialer Kontakte als eine der zentralen Schutzmaßnahmen ist für die Betroffenen und ihre Familien nur schwer zu bewältigen. Sie leiden unter den Kontakt- und Besuchsbeschränkungen. Weil die Zahl der Infizierten in Hessen stark gesunken ist und auch die umfangreichen Hygiene- und Handlungskonzepte in den Pflegeeinrichtungen greifen, sind ab dem 22. Juni wieder drei Besuche pro Woche von einer Person möglich. Menschen in Behinderteneinrichtungen dürfen nun täglich Besuch empfangen. Und auch die Seniorenbegegnungsstätten können wieder öffnen. Bei vertretbarem Risiko ist es unheimlich wichtig, vertrauten Personen wieder persönlich zu begegnen und soziale Kontakte aufleben zu lassen, um die psychische Belastung der Corona-Pandemie gemeinsam zu bewältigen“, so die Sprecherin für Pflegepolitik der CDU-Landtagsfraktion, Petra Müller-Klepper. 

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Heiko Kasseckert, zu den heute ebenfalls von der Hessischen Landesregierung beschlossenen Lockerungen im Einzelhandel: „Die sinkenden Infektionszahlen, die die Menschen in Hessen mit ihrem größtenteils vorbildlichen Verhalten mit erwirkt haben, in dem die Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten wurden, ermöglichen ebenfalls Lockerungen im Einzelhandel. In die Geschäfte dürfen nun doppelt so viele Personen wie zuvor, somit ein Kunde pro 10 m² Verkaufsfläche statt bisher einer pro 20 m². Mit dieser einfachen und maßvollen Maßnahme wird der Einzelhandel unterstützt, ohne leichtsinnig zu werden. Das hilft dem Handel vor Ort, um bald wieder auskömmliche Umsätze zu erzielen. Gleichzeitig bleiben Maskenpflicht, Abstandsregelungen und andere Hygienevorschriften weiterhin bestehen. Aufgrund der Widerstände von Kirchen und Gewerkschaften war die generelle Sonntagsöffnung rechtlich leider nicht mehr zu erhalten und wird am 22. Juni als Sonderregelung auslaufen. Zudem wird die Teilnehmeranzahl von nicht genehmigungspflichtigen Veranstaltungen von 100 auf 250 gesteigert.“

Hintergrund:
Weitergehende Informationen zu den beschlossenen Corona-Verordnungen unter www.corona.hessen.de.

 

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