Pressearchiv
19.09.2013, 13:00 Uhr
SPD-Kandidat Maier entpuppt sich als Foulspieler
Meldung zum Gewerbegebiet A 45 schlichtweg falsch
Auf den letzten Metern des Wahlkampfes verliert der SPD-Landtagskandidat Maier offenbar die Nerven. Nur so ist es zu erklären, dass er wiederholt Pressemeldungen absetzt, deren Inhalt unwahr ist und nur dazu dienen sollen, den CDU-Landtagskandidaten, Heiko Kasseckert, anzugreifen.
So waren seine Ausführungen zur Ausweisung der gewerblichen Flächen am Fliegerhorst genauso wenig wahrheitsgemäß, wie seine jüngsten Äußerungen über das Zustandekommen des Gewerbegebietes an der A45. Hier wirft er Kasseckert vor, dass er dieses damals habe verhindern wollen. „Ein totaler Unsinn“, so Kasseckert. Die Regionalversammlung Südhessen habe mit Stimmen der SPD den Antrag auf Ausweisung eines Gewerbegebietes der Gemeinde Erlensee, noch zu Zeiten von Bürgermeister Heller, abgelehnt. Dieser bat Kasseckert und den damaligen Bürgermeister Hoffmann aus Neuberg um Unterstützung für ein gemeinsames Gewerbegebiet an der A45, dessen Umsetzung voraussichtlich ab 2015 geplant war. „Wir haben überhaupt keine Berührungsängste zu Erlensee gehabt und haben diesem gemeinsamen Projekt zugestimmt und einen gemeinsamen Antrag gestellt“, sagt Kasseckert. Nur dadurch hat Erlensee überhaupt die Genehmigung für ein neues Gewerbegebiet von der Regionalversammlung erhalten.
 
Allerdings habe sich die Gemeinde Erlensee später weder an den Zeitplan, noch an die Gemeinsamkeit gehalten und selbständig ohne Abstimmung die Fläche entwickelt. Obwohl dies kein Akt der Freundlichkeit war, änderte das nichts an der guten Zusammenarbeit der beiden Städte, oder auch der Entwicklung dieser Fläche. „Mit Stefan Erb hat mich immer eine gute Zusammenarbeit verbunden, weil ich ihn persönlich sehr schätze. Auch in der Rolle als Verbandsdirektor habe ich mit ihm Entscheidungen zur weiteren Entwicklung von Erlensee vorangetrieben“. Blanker Unsinn seien zudem die Behauptungen, das Langenselbolder Gewerbegebiet könne wegen zu hoher Emissionswerte nicht weiter entwickelt werden. Die Logistiker, die jetzt in Erlensee gebaut haben, waren schon früher am Langenselbolder Gewerbegebiet interessiert. Allerdings bedeute diese Art von Großlagerlogistik viel Verkehr, viel Fläche sowie wenig und schlecht bezahlte Arbeitsplätze bzw. Subunternehmer. Derartige Nachfragen habe die Gründaustadt abgelehnt, weil sie auf eine heterogene Struktur mit unterschiedlichen Firmen aus Dienstleistung und Produktion setzt.
 
Maiers Angriffe wertet Kasseckert als schlechten Stil und als einen schlechten Charakter. „Mein SPD-Vorgänger im Amt bezeichnete das Vorgehen seiner Partei einmal so: „Erst mal mit Dreck werfen, es bleibt immer etwas hängen“. Dieser Philosophie scheinen auch Maier und sein Erlenseer Fraktionsvorsitzender Jörg Mair im Endspurt verfallen zu sein. „Da ist es erfreulich, dass selbst überzeugte SPD-Mitglieder und Wähler sich nach Maiers Äußerungen von dessen Aussagen mir gegenüber strikt distanziert haben“.
 

Diese Seite in einem sozialen Netzwerk veröffentlichen:

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Yahoo! Bookmarks
  • Windows Live
  • Yigg
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon