Presse
25.07.2017, 12:05 Uhr
Hessen ist stabiler und innovativer Standort
Wirtschaftspolitischer Sprecher Kasseckert auf Sommerreise in Hessen
Gemeinsam mit den CDU-Mitgliedern des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses besuchte der heimische Landtagsabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiko Kasseckert, im Rahmen einer Sommerreise Forschungs- und Industriebetriebe in Süd- und Mittelhessen.
Besuch im ESOC in Darmstadt

Im südhessischen Darmstadt konnten die Abgeordneten Einblicke in die Arbeit des Fraunhofer-Instituts für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF nehmen. Mehr als 400 Mitarbeiter arbeiten dort in den Leistungsfeldern Schwingungstechnik, Leichtbau, Material- und Polymertechnik. Damit war das Institut bereits in den vergangenen Jahren an innovativen Lösungen und Trends beteiligt, insbesondere in den Bereichen Systemzuverlässigkeit, Betriebsfestigkeit, der Adaptronik und der Kunststofftechnik.

Spannend war der Einblick bei der ESA, die in Darmstadt ihren Hauptsitz der Europäischen Weltraumorganisation hat. Im sogenannten ESOC, dem Europäischen Raumfahrtkontrollzentrum, konnten sich die Ausschussmitglieder über die zunehmenden Gefahren durch Weltraummüll, die von vielen tausenden Fragmenten von Raumfluggeräten, die die Erde umkreisen, ausgehen und von ESA/ESOC überwacht werden, informieren. Die Bedeutung des hessischen Kontrollzentrums hat im letzten Jahrzehnt mit immer mehr europäischen Raumfahrtmissionen zugenommen und ist eine Besonderheit in der hessischen Forschungslandschaft.

Ein Beispiel dafür lieferte der Besuch der Fa. Seidel in Marburg, ein Traditionsunternehmen, das Aluminiumdesignprodukte und dekorative Komponenten für die Kosmetikbranche, Schreibgeräteindustrie, den Pharmabereich und auch den Automobilsektor herstellt und so zum Weltmarktführer für Aluminiumdesignprodukte wurde. Den Abschluss bildete der Besuch des Familienunternehmens Fritz Winter in Stadtallendorf. Die Fritz Winter Eisengießerei ist Lieferant und Partner für die weltweite Automobil-, Nutzfahrzeug- und Hydraulikindustrie. Als solides mittelständisches Familienunternehmen zählt Fritz Winter heute global zu den größten konzernunabhängigen Gießereien. Dabei standen die Themen Infrastruktur, Verkehr und Ressourcen im Vordergrund einer interessanten Diskussion.

Kasseckert zeigte sich erfreut über die zahlreichen Innovationen der Betriebe. Dies zeige andererseits aber deutlich, dass die Politik Rahmenbedingungen für Innovation und Wachstum ermöglichen muss. Dazu zählen eine mitwachsende Infrastruktur und der Verzicht auf zu viel Regularien und Beschränkungen in diversen Genehmigungsverfahren.

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