CDU Main-Kinzig MdL, Mitglied des Landtages, Erlensee, Großkrotzenburg, Hanau, Maintal, Hessen Wahlkreis 41
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Beruf


Nach dem Ende des Schulbesuchs habe ich bei der gesetzlichen Krankenkasse BARMER von 1986 – 1989 eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten gemacht. Kurz nach dem Abschluss meiner Ausbildung wurde nach der deutschen Wiedervereinigung auch in den neuen Bundesländern die gesetzliche Sozialversicherung aufgebaut. Ich habe mich zwei Jahre für diese Aufgabe bereiterklärt und konnte so in jungen Jahren sehr viele Erfahrungen sammeln. Die Aufbauarbeit in den neuen Bundesländern von 1990 – 1992 habe ich in sehr guter Erinnerung, persönlich und beruflich waren es wertvolle Erfahrungen.
 
Zurück aus den neuen Bundesländern habe ich Ende 1992 die Leitung einer Geschäftsstelle der BARMER in Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße übernommen. Die gesetzliche Krankenversicherung befand sich damals schon im Umbruch hin zu mehr Wettbewerb. Die Bereiche Marketing und Vertrieb haben immer mehr an Bedeutung gewonnen. Ich wurde vom Unternehmen in ein Pilotprojekt übernommen und extern im Rahmen eines privaten Studiums ausgebildet, um danach 1994 die Leitung der Abteilung Marketing und Vertrieb für gesamt Südhessen zu übernehmen.
 
In dieser Zeit habe ich mich auch kommunalpolitisch in meiner Heimatstadt Langenselbold engagiert. Als der damalige Bürgermeister (SPD) 1995 ankündigte, nicht mehr kandidieren zu wollen, habe ich mich zu einer Kandidatur entschieden. Langenselbold war zu dieser Zeit über mehrere Jahrzehnte von einer absoluten SPD-Mehrheit regiert worden, zuletzt allerdings nur in einer Koalition mit der DKP.
 
Am 4. Februar 1996 wurde ich mit 25 Jahren zum damals jüngsten Bürgermeister Deutschlands in der „roten Hochburg“ Langenselbold gewählt. Am 1. Juni 1996 trat ich mein Amt an, eine spannende und lehrreiche Zeit, weil mir in der Stadtverordnetenversammlung zunächst eine rot/grüne Mehrheit gegenüberstand.
 
Im Jahr 2001 konnte ich als Spitzenkandidat für die Kommunalwahl gemeinsam mit der CDU und einem Stimmenzuwachs von fast 20 % die absolute Mehrheit für die CDU erringen. Im gleichen Jahr wurde ich mit rund 90 % als Bürgermeister wiedergewählt.
 
Von da an war ich auch im Kreistag des Main-Kinzig-Kreises vertreten und wurde zum Landratskandidat der CDU nominiert. Nach einem spannenden Wahlkampf und einem Kopf-an-Kopf-Rennen fehlten 2006 dann leider nur wenige Stimmen zur Wahl als Landrat des Main-Kinzig-Kreises, ebenso wie zur Wahl als Bundestagsabgeordneter im selben Jahr.
 
Parallel zur Arbeit in Langenselbold und im Kreistag war ich von 2002 bis 2008 außerdem Vorsitzender der CDU-Gruppe in der Verbandskammer des Planungsverbandes Frankfurt/Rhein-Main. Dort wurde ich 2008 zunächst zum Ersten Beigeordneten des Planunsgverbandes und 2010 dann zum Direktor des heutigen Regionalverbandes FrankfurtRheinMain gewählt.
 
Die Atomkatastrophe in Fukushima/Japan im März 2011 beeinflusste die 14 Tage später stattfindende Kommunalwahl sehr stark. Die Verunsicherung der Menschen brachte besonders den Grünen starke Stimmenzuwächse, sodass am Ende auch in der Verbandskammer des Regionalverbandes eine knappe rot/grüne Mehrheit zustande kam. Dementsprechend hat die neue Mehrheit im Dezember 2011 die Abberufung und somit das sofortige Ausscheiden der CDU-Vorstandsmitglieder beschlossen.
 
Das enge Netzwerk und die politischen Erfahrungen in verschiedenen Positionen konnte ich anschließend für eine neue Aufgabe in der Selbstständigkeit nutzen. Im Dezember 2012 habe ich das Unternehmen KPM Kasseckert Public Management gegründet und berate seitdem Kommunen und Unternehmen der Privatwirtschaft.