CDU Main-Kinzig MdL, Mitglied des Landtages, Erlensee, Großkrotzenburg, Hanau, Maintal, Hessen Wahlkreis 41
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Presse
15.12.2017, 19:52 Uhr
Regionaler Lastenausgleich für besonders von Fluglärm betroffene Kommunen
Kasseckert: „Stadt Hanau erhält 60.000 Euro“
Für besonders stark von Fluglärm belastete Kommunen wird das Land Hessen bis zum 2021 pro Jahr über 4,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Davon erhält die Stadt Hanau jährlich einen Betrag von 60.000 Euro, teilt der CDU-Landtagsabgeordnete, Heiko Kasseckert, mit. Die Mittel von insgesamt mehr als 22,6 Millionen Euro stammen aus den Dividendeneinnahmen des Landes aus seinen Aktienanteilen an der Fraport AG. 

 <p> „Mit dem regionalen Lastenausgleich schreiben wir die Zusagen der von Ministerpräsident Volker Bouffier gebildeten ‚Allianz für mehr Lärmschutz‘ fort. Ziel war es seinerzeit, Zuschüsse an Gemeinden für eine Verbesserung der Sozial- und Bildungsinfrastruktur zur nachhaltigen Kommunalentwicklung zu ermöglichen. </p>

<p> Kasseckert begrüßt es, dass die Kommunen das Geld zur Abmilderung von Fluglärmfolgen oder zur Verbesserung der Lebensqualität in der Kommune eigenständig einsetzen können. Möglich sind beispielsweise mehr Kinder- und Jugendbetreuung oder eine bessere Schalldämmung für Gemeindeeinrichtungen. </p>

<p> „Den Kommunen Geld zur Verfügung zu stellen, um bestimmte Folgen der Fluglärmbelastung abmildern zu können, ist jedoch nur ein Teil unserer Aktivitäten in diesem Bereich. Wir setzen unseren Schwerpunkt auf den Aktiven Schallschutz, um den Lärm an der Quelle zu verringern“. Die im vergangenen Jahr in den Regelbetrieb überführen Lärmpausen entlasten viele Menschen in der Region zuverlässig und weitgehend planbar. Seit Ende März 2017 können auf allen drei Landebahnen Flugzeuge mit Hilfe der satellitengestützten GBAS-Technik landen. Sie erlaubt ein noch exakteres An- und Abfliegen. Hierdurch können Anflüge mit einem höheren, lärmreduzierten Gleitwinkel durchgeführt werden. Des Weiteren wurden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Flugzeuge auch unter schwierigen Wind- und Wetterbedingungen sehr viel genauer an die vorgegebene Fluglinie halten können. Schließlich gelang auf freiwilliger Basis die Einführung einer Lärmobergrenze, um das Wachstum der Lärmbelastung im Rhein-Main-Gebiet zu begrenzen. </p>
<p> „Am Flughafen arbeiten fast 81.000 Menschen aus der Region, auch aus unserem Main-Kinzig-Kreis“, betont der Landtagsabgeordnete.  Er ist damit die größte Arbeitsstätte in Deutschland und ein Jobmotor, der berufliche Perspektiven für Menschen mit unterschiedlichsten Qualifikationen eröffnet. Demgegenüber stehen wir aber auch in der Verantwortung zur Verringerung der Fluglärmbelastung für die Bevölkerung. Daher werden wir auch weiterhin alles technisch Mögliche, ökonomisch Vertretbare und rechtlich Zulässige tun, um die Belastung mit Fluglärm in der Region zu verringern“, so Kasseckert abschließend.